Hallo Bastler,
ich bin auf der Suche nach dem Schaltplan für das Netzteil des Atari 800XL. Gemeint ist die Version, wo man an die Leiterplatte rankommt, nicht die vergossene Version.
Danke und Gruß Manfred
Hallo Bastler,
ich bin auf der Suche nach dem Schaltplan für das Netzteil des Atari 800XL. Gemeint ist die Version, wo man an die Leiterplatte rankommt, nicht die vergossene Version.
Danke und Gruß Manfred
Der Schaltplan fehlt bei meinen Unterlagen auch noch. Aber es sollte auch nicht besonders schwer sein, ein solches zu ersetzen, wenn bei Deinem etwas defekt sein sollte. Der 800XL benötigt 5V. Handelsübliche USB könnten - je nach Anwendungsumgebung - aber etwas fragwürdig werden.
Da gibt es ggf. verschiedene Netzteile; das "The Brick", was bei meinem 600XL dabei war, ist auch zu öffnen und reparierbar. Ich weiß aber nicht ob es auch mit dem 800XL ausgeliefert wurde. Da habe ich selber den Schaltplan mal erstellt, finde ihn aber gerade auf Anhieb nicht. Es arbeitet jedenfalls mit einem Längstransistor und einem IC:
Bei mir waren die zwei Elkos taub.
Die Schaltung war aber etwas aufwendiger; bei den kleineren Netzteilen war tlw. einfach nur ein linearer Spannungsregler drin.
Ich hätte da aber einen Artikel mit ein paar Schaltplänen; allerdings auf Englisch -> die 110 V-Version. Das dürfte vermutlich aber nur für den Trafo relevant sein; ich würde davon ausgehen daß die Schaltung höchstwahrscheinlich bei der 220 V-Version ansonsten gleich ist.

Sleeπ
Danke für die Antworten. Meine Frage bezieht sich auf das Netzteil FW 1599 C061763-11. Das Innenleben sieht so aus:

Die Elkos habe ich schon ausgetauscht. Dabei ist mir aufgefallen, dass bei zwei Elkos der Pluspol des einen mit dem Minuspol des anderen verbunden ist. Das wollte ich mir im Schaltplan mal ansehen. Das ist der Hintergrund. Das Netzteil funktioniert, also eine Reparatur ist nicht nötig. Da wir aber schon mal dabei sind: Welche Spannung stellt ihr denn so ein? Ich habe mich für 5,1V entschieden. Dann ist noch etwas Reserve.
Den Artikel über die Netzteile habe ich im Netz auch schon gefunden, aber leider kein Schaltplan für dieses Netzteil, obwohl es vor den vergossenen Netzteilen der Standard für den 800XL war.
Gruß Manfred
Hi,
es ist mir nicht gelungen, ein echtes Datenblatt für den SFC2723EC zu finden.
Allerdings scheint mir dieser Bausatz bei Henri doch recht ähnlich:
Ansonsten müsstest Du mal anhand der Platine einen Schaltplan zeichnen.
Erhard
Jede Info, die zu Hause auf meinem Rechner liegt habe ich unterwegs nicht verfügbar. Jede Info, die im Netz liegt finde ich nicht wieder, wenn ich sie benötige.
das IC ist ein millionenfach hergestellter und eingesetzter 723 Spannungsregler: https://www.reichelt.de/de/de/praezisions-spannungsregler-einstellbar-2--37-v-150-ma-dil--a-723-dil-p23431.html?r=1&PROVID=2788&gad_source=1&gclid=CjwKCAjw9p24BhB_EiwA8ID5Bu_gHbLDO2o1-DENIZtQgy8DqoN2XeFI5QT9dPLI9WrqQ6waRrYOPRoCV1MQAvD_BwE
Da das Netzteil aber sowieso nur mit Linear-Reglern und dementsprechender Verlustleistung und Wärmeerzeugung aufgebaut ist, kann man auch einfach einen LM7805CK im TO-3 Gehäuse nehmen, der macht 5V / 2A. Es gab wohl auch noch 3 und 5A Typen...
keine PN's mehr! Bitte per email kontaktieren! atari1450xld©mega-hz.de
Ich wußte doch, irgendwo in den Untiefen meiner Laufwerke hab ich da etwas...
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tfhh schrieb: Ich wußte doch, irgendwo in den Untiefen meiner Laufwerke hab ich da etwas...
Atari XL XE Power Supplies.pdf
Das PDF hatten wir schon, hatte Sleepy weiter oben auch schon geschickt 😉. aber das NT von Manfredini66 ist da nicht dabei.
Gtx., andY
Ressortleiter Hardware - Save the past and use the future!© andYManOne / Demozoo / Brandnew: Live 24/7 Stream - Industrial - Chiptune/Covers - Vocal Dream - EDM - Indie - own tracks
andymanone schrieb: Das PDF hatten wir schon, hatte Sleepy weiter oben auch schon geschickt 😉. aber das NT von Manfredini66 ist da nicht dabei.
Habe ich übersehen, daß es schon hochgeladen wurde.
Doch, es paßt. Die Version IV (vier) ist nahezu identisch. Für die Zulassung auf dem deutschen Markt mußte eine weitere Diode und ein Poti zum Abgleich der Spannung eingebaut werden, aber die Bauteile an sich stimmen. Man kann damit jedenfalls gut arbeiten.
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Danke für die Infos. Allerdings gibt es noch mehr Unterschiede. In meinem Netzteil sind 4 Elkos verbaut (1 * 4700µF, 3*100µF). Das weicht auch vom Schaltplan ab. Muss ich mir noch mal genau ansehen...
Gruß Manfred
Manfredini66 schrieb: Danke für die Infos. Allerdings gibt es noch mehr Unterschiede. In meinem Netzteil sind 4 Elkos verbaut (1 * 4700µF, 3*100µF). Das weicht auch vom Schaltplan ab. Muss ich mir noch mal genau ansehen...
Sorry. Das kommt davon, wenn man nur quer liest, mea culpa. Also Dein Modell ist das durchaus am meisten vorzufindende Modell hierzulande, würde ich sagen. Ich habe da bisher nur mal auf den 723er geschaut, wie der eingebunden ist, von daher sind mir die Unterschiede zum Schaltplan nicht so aufgefallen.
Was brauchst Du? Oder geht es nur darum, einen Schaltplan zu haben?
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Ich habe den Schaltplan gesucht, weil mir beim Wechseln der Elkos aufgefallen ist, dass bei zwei Elkos der Pluspol des einen mit dem Minuspol des anderen verbunden ist. Das wollte ich mir im Schaltplan aus Interesse mal ansehen. Das Netzteil funktioniert. Es ist also im Moment nicht dringend.
Ich habe drei von den Netzteilen, ich bin auch der Meinung, das es sehr verbreitet ist. Daher hat es mich auch so gewundert, dass im Netz der Schaltplan nicht zu finden ist und deswegen habe ich hier im Forum gefragt. Gruß Manfred
Hi. Das mit den Elkos wäre interessant. Wenn 2 Elkos per +/- verbunden sind, dient das eigentlich zur Erhöhung der Spannungsfestigkeit. Oder ist an der Verbindung noch was angeschlossen? Gruß Wolfgang
Ich habe auch ca. 5 von den FW Netzteilen. Komme gerade nicht drauf, wofür FW stand, es war aber eine bekannte deutsche Firma. Das NT hat Schrauben und ist nicht vergossen, außerdem ist es mit einer Sicherung versehen. Wenn zuviel Spannung kommt, dann zerhaut es allenfalls die Sicherung aber nicht den Rechner. Einziges Manko ist vielleicht, dass es "nur" 1,5A hat und das bei stark erweiterten Rechnern vielleicht knapp werden könnte. Und in den vielen Lüftungsschlitzen sammelt sich seit den 80ern der Staub und Dreck... 😉
CharlieChaplin schrieb: Komme gerade nicht drauf, wofür FW stand, es war aber eine bekannte deutsche Firma.
Könnte Friwo sein.
Friwo wäre auch mein Tipp gewesen. Und Sicherungen gibt es in verschiedenen Stärken 😁 Falls mal eine Sicherung defekt ist muß kein Fehler vorliegen. Die sterben auch manchmal altershalber. Dann wieder eine TRÄGE nehmen. Gib flink, mittel-träge und träge. Gruß Wolfgang
Stimmt, Friwo, also die hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Friwo_Ger%C3%A4tebau Einfach mal 2. Unternehmensstruktur lesen. Das ist noch Qualitätsware.
Von FW (Friwo) gibt es neben den guten XL/XE NT auch die guten 1050 NT mit vier Schrauben und Sicherung drin.